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Welche Arten von Fechtbahnen gibt es?

Eine Fechtbahn ist jene Fläche, auf der der Fechtsport ausgeübt wird. Die Fechtbahn wird international „Piste“ genannt, im deutschen Raum aber auch als „Planche“ bezeichnet.

Die Fechtbahn ist 14 m lang und zwischen 1,50 – 2 m breit.
Die Fechtbahn ist wie folgt markiert, auf der Mitte der Fechtbahn befindet sich eine gestrichelte Mittellinie, zwei Startlinien jeweils 2 Meter von der Mittellinie entfernt, zwei hintere Grenzlinien jeweils von der Mittellinie entfernt und die letzten 2 Meter vor den hinteren Grenzlinien sind farblich markiert. Hinter der Endlinie befinden sich 1,5 m bis 2 m Fechtbahn, die lediglich als Auslauf dienen und nicht mehr zur Fechtbahn gezählt werden. An der jeweiligen Startlinie rechts und links starten die Fechter das Gefecht sowie nach jedem gültigen Treffer und Straftreffer. Überschreitet der Fechter während des Gefechtes die letzten 2 Meter seiner Fechtbahnseite mit beiden Beinen, bekommt er einen Straftreffer. Wird mit einem Fuß eine Seitenlinie übertreten, so erlangt der gegnerische Fechter einen Meter Fechtbahnboden. Der übertretende Fechter muss in diesem Fall zurückweichen. Nun kann es natürlich umso schneller passieren, dass das Fechtbahnende überschritten wird. Das führt dann unweigerlich wieder zu einem Straftreffer. Bei ständigem übertreten des Fechtbahn-Seitenrandes kann der Obmann den Fechter auffordern, in der Mitte des Fechtbahn zu fechten.

Besonderheit bei Großveranstaltungen und internationalen Wettkämpfen ist, dass die Halbfinal- und Finalgefechte auf einer Hochbahn ausgetragen werden. Die Fechtbahn wird dann auf ein Podest gebaut, dass 50 cm hoch ist. Außerdem befindet sich seitlich der Fechtbahn, eine Sicherheitszone von 25 cm.

Die Fechtbahn besteht aus einem leitfähigen Material, so dass Stöße auf den Fechtbahnboden von den Meldegeräten nicht als gültige Treffer gezählt werden Mittlerweile werden viele Materialien für Fechtbahnen verwendet.
Üblich sind Fechtbahnen aus einer Kupferlegierung, Nachteil derer, ist ihr Gewicht von ca. 70kg. Leichter sind hingegen die Fechtbahnen aus Aluminium und Stahl, diese werden häufig für feste Halleninstallationen verwendet. Die Aluminiumfechtbahnen besitzen eine Anti-Reflex-Funktion und werden mittels Segmentbauweise aufgebaut. Vorteile einer Aluminiumfechtbahn sind ihre zum einen ihre Langlebigkeit. Aluminium ist robust. Wenn die Aluminium Fechtbahn sorgfältig gepflegt wird, hat man viele Jahre Freude damit und verhindert Löcher oder mangelnde elektrische Leitfähigkeit.

Ihr Rutschfester Untergrund ist ein weiterer Vorteil. Die Anti-Rutsch-Oberfläche wurde entwickelt, um eine optimale Reibung und maximalen Schutz der Fechtschuhe zu erzielen. Die Aluminium-Fechtbahn verfügt außerdem über ein Selbstverriegelungs-System, durch das die einzelnen Segmente in weniger als 10 Minuten zu einer gesamten Piste aufgebaut werden können. Die Unterseite der Segmente sind vollständig mit einem weichen Material mit sehr hohen Reibungskoeffizienten überzogen, so dass keine zusätzliche Befestigungsanlage notwendig ist und der Boden vor Beschädigungen geschützt wird. Auf fast allen Arten von Böden kann die Aluminium-Fechtbahn verlegt werden, es sind keine Fixiervorrichtungen und kein Klebeband nötig.
Die Kabelrollen in den Kabelkanälen können unter der Piste untergebracht werden.

Fechtbahnen aus einem Textilgewebe sind die modernste und innovativste Art. Sie sind mit einem dünnen Drahtgeflecht durchzogen und somit auch elektrisch leitfähig. Vorteil dieser Bahnen, sie wiegen lediglich 20 kg, was den Aufbau bei Turnieren und anderen Wettkämpfen deutlich erleichtert. Textile Fechtbahnen werden deshalb immer öfter für den mobilen Einsatz genutzt. Der Aufbau einer textilen Fechtbahn ist kinderleicht, es muss lediglich auf die Beschaffenheit des Bodens geachtet werden. Bei allen Sportböden wird die textile Fechtbahn ausgerollt, anschließend wird die Fechtbahn ausgerichtet, das Fechtbahnende mit Klebeband fixiert, Fechtbahn am anderen Ende gestrafft (wellenfrei) und schließlich das Fechtbahnende erneut mit Klebeband fixiert.
Bei Steinböden wird zusätzlich eine Softlage (z.B. Vlies) ausgerollt, das Vlies sollte dabei kleiner sein als die Fechtbahn, anschließend wird die Bahn über die Softlage ausgerollt. Beim Aufbau einer Fechtbahn auf unebenen Untergründen muss zunächst eine Ebenheit z.B. durch 18 Elemente (1m x 2m) aus Presspappe oder Holz geschaffen werden. Die Platten werden aneinandergelegt und mit haftendem Klebeband quer verbunden, anschließend werden die Platten längs verbunden. Die Fechtbahn kann dann ausgerollt und an Enden mit Klebeband fixiert werden.
Um lange Freude an einer textilen Fechtbahn zu haben, sollte sorgsam darauf geachtet werden und eine regelmäßige Reinigung erfolgen.
Nach der Benutzung und bei leichten Verschmutzungen kann bereits ein Besen oder Staubsauger helfen. Bei mittleren Verschmutzungen wie kleinen FleckenReinigung wird die Reinigung mit einem Dampfreiniger (mind. 2 Heizspiralen à 1000 Watt, Dampfdruck 5 bar) empfohlen. Bei größeren Verschmutzungen kann neben dem Dampfreiniger zusätzlich ein Zitrus Reinigungszusatz verwendet werden.
Bei Löchern in der textilen Fechtbahn wird zum einen die Benutzung eines Reparaturstiftes namens Conductive Silver Paint PELCO® empfohlen und zum anderen das Erhitzen der Fechtbahn mit dem Bügeleisen. Die kaputte Stelle muss dabei erhitzt werden, so dass sich das Gewebe zusammenzieht (Kleber wird erwärmt / Gewebemaschen werden geweitet / Stelle schließen / Kleber kühlt ab und wird fest / Gewebedefekt ist geschlossen).
Bei Verschmutzungen der Fechtbahn durch Kaugummi wird empfohlen ein Vereisungsspray aus der Sportmedizin einzusetzen. Wichtig ist, dass der Kaugummi aushärtet. Oder Sie versuchen, den Kaugummi vorsichtig abzukratzen.